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Sisi-Schloss

Geöffnet ab 28. Mai 2020!

"Kaiserin Elisabeth - ihr Leben, ihre Familie"

Mit der neuen Ausstellung im Schloss Unterwittelsbach lernen die Besucher Kaiserin Elisabeth ganz persönlich und ihre Familie kennen. 

Die neue Dauerausstellung ermöglicht facettenreiche Einblicke in Elisabeths Leben von der Kindheit bis zum Tod und geht der Frage nach, wie der Mythos „Sisi“ entstand. In einer multimedialen Inszenierung erleben die Besucher die Zwänge des Wiener Hofes, machen sich ein Bild von ihrem Schönheitskult und gehen mit Kaiserin Elisabeth auf Reisen. Auch Nachbildungen von Kleidern der Kaiserin, gekonnt in Szene gesetzt, sind zu sehen.

Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit Sisis Familie: ihren Eltern Herzog Max in Bayern, dem früheren Besitzer des Wasserschlosses Unterwittelsbach, und seiner Gemahlin Herzogin Ludovika, den zahlreichen Geschwistern sowie ihrem Gemahl Kaiser Franz Joseph I. und den gemeinsamen Kindern. Anhand von Originalexponaten und Gemälden werden deren Leben und Wirken dargestellt, teilweise tragische Schicksale, aber auch bemerkenswerte Leistungen beleuchtet.

Eintritt

Erwachsene 5,00 Euro
Kinder 2,50 Euro
Gruppen/ermäßigt 4,00 Euro
Familien 11,00 Euro

Kombiticket

Alle Eintrittskarten sind am selben Tag nachmittags für die Sonderausstellung im Stadtmuseum gültig.

Hygiene-Maßnahmen

Bitte beachten sie, dass für den Besuch des Sisi-Schlosses Maskenpflicht besteht. Aufgrund der einzuhaltenden Abstandregelungen kann nur eine begrenzte Zahl an Besuchern gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Wir bitten eventuelle Wartezeiten zu entschuldigen.

Über das Sisi-Schloss

Das Wasserschloss im Aichacher Stadtteil Unterwittelsbach hat eine lange Vergangenheit. Viele Jahre war das Jagdschloss, das einst Herzog Max in Bayern gehörte, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sicherlich hätte das auch kaum jemanden interessiert, wenn der "Zither-Maxl" nicht eine weltberühmte Tochter gehabt hätte, die im Jahre 1853 ins Rampenlicht der Geschichte trat:

Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, die schönste Frau ihrer Zeit.

"Sisi" bzw. als "Sissi" bekannt aus Geschichte, Literatur und Film

Eine Lithografie des königlichen Hofoffizianten Alois Flad aus dem Jahre 1841, auf dem das herzogliche Wasserschloss in Unterwittelsbach abgebildet ist, zeigt die Familie mit Herzog Max in Bayern im Kahn und seiner Frau Ludovika mit einem kleinen Mädchen im Türrahmen des Schlosses, das die vierjährige "Sisi" darstellt, dazu schauen aus den Fenstern die siebenjährige Prinzessin Helene und der zehnjährige Prinz Ludwig.

Zu ihrer Kindheit haben sicherlich etliche unbeschwerte, stille Sommertage in diesem Wasserschlösschen gehört, das ihr Vater, Herzog Max in Bayern, liebevoll seine "Burg" nannte. Mit Reiten und Spielen hat die kleine "Sisi" ihre frühe Kindheit zeitweise in den Sommermonaten in Unterwittelsbach verbracht.

Erzählt wird auch, dass "Sisi" als Kind mit ihrem Vater in der nahe gelegenen Dorfwirtschaft war. Er spielte auf der Zither, Sisi tanzte dazu und hat anschließend im Hut Geld eingesammelt. Angeblich hat sie einmal ihrer Kammerzofe einen Geldbeutel mit vielen kleinen Münzen gezeigt und gesagt, dass dies das einizige Geld sei, das sie sich jemals selbst verdient habe.

Das Wasserschloss in Unterwittelsbach bei Aichach wird im Volksmund  "Sisi-Schloss" genannt. Die "Burg" von Herzog Max und seiner Familie ist  im Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen zu besichtigen.

Das Sisi-Schloss ist von November bis Anfang Mai geschlossen und nur zu verschiedenen Veranstaltungen wie Ostermarkt, Kunst-Antik-Markt und kleineren Ausstellungen geöffnet. Bei diesen Gelegenheiten ist auch die Kapelle beim Schloss zu besichtigen.

Informationen hierzu im Info-Büro unter Tel. 08251 902-0 oder im Veranstaltungskalender der Stadt Aichach.

 

Das Sisi-Schloss ist Station der „Sisi-Straße“, einer europäischen Kulturroute, die den Lebensstationen der Kaiserin Elisabeth folgt.